Kirchenbuch.at überträgt Taufbücher, Trauungsbücher, Sterbebücher und Firmungsbücher aus österreichischen Pfarren mit der Ruhe, Genauigkeit und Sorgfalt, die historische Quellen verdienen. Von Vorarlberg bis ins Burgenland.
Wir arbeiten nicht aus dem Stand. Hinter Kirchenbuch.at steht ein über Jahre aufgebauter Zugang zu historischen Pfarrmatriken, Diözesanarchiven und digitalen Quellen im gesamten deutschsprachigen Raum.
Das bedeutet: In vielen Fällen liegt Ihre Heimatpfarre bereits im Zugriff. Wenn nicht, prüfen wir gerne, ob sich die entsprechende Vorlage über Diözesanarchive oder Matricula Online beschaffen lässt.
Die kleine Pfarrkirche im Tal. Der Friedhof, auf dem die Großeltern liegen. Die Namen, die seit Generationen in derselben Pfarre stehen.
Jede österreichische Pfarre erzählt eine Geschichte. Eine Geschichte aus Bauernhöfen, Handwerkern, Müllern, Lehrern, Pfarrern und Müttern. Eine Geschichte, die in Federzügen, mit Tinte aus dem Tintenfass, von Hand aufgeschrieben wurde, oft über 300 Jahre hinweg.
Wer in den Pfarrmatriken seines Heimatortes blättert, hält die Lebensspuren von Menschen in Händen, die genau dort gestanden haben, wo Sie heute stehen. Vor dem Hochaltar. Am Taufstein. Auf dem Kirchplatz.
Wir helfen Ihnen, diese Spuren wieder zu lesen.
Eine schnelle Abschrift sieht oft auf den ersten Blick brauchbar aus. Erst später zeigen sich die Fehler. Kirchenbuch.at arbeitet anders.
Vom einzelnen Eintrag bis zum vollständigen Matrikenband. Aus Pfarrarchiven, Diözesanarchiven, Matricula Online, Familienbesitz oder gescannten Vorlagen.
Geburts- und Taufdatum, Name des Kindes, Eltern, Pfarrort, Hausnummer, Stand und Beruf des Vaters, Paten und Randbemerkungen. Sorgfältig übertragen, nachvollziehbar belegt.
Namen der Brautleute, Alter, Religion, Stand, Wohnort, Eltern, frühere Ehepartner, Trauzeugen, kirchliche Aufgebote und besondere Hinweise. Der gesamte Eintrag im Zusammenhang.
Sterbe- und Begräbnisdatum, Alter, Wohnort, Todesursache, Angehörige, Versehzettel und Bemerkungen des Pfarrers. Gerade lateinische Formeln und alte Altersangaben verlangen genaues Lesen.
Hinweise auf Geburtsjahrgänge, Eltern, Wohnorte, Firmpaten und schulische oder kirchliche Zusammenhänge. Lesbar erfasst, vollständig erschlossen.
Auch vollständige Matrikenbände oder Index-Bände werden auf Wunsch systematisch aufgenommen. Strukturiert nach Familien, Höfen, Hausnummern oder Zeiträumen.
Beschädigte Seiten, verblasste Tinte, schräge Scans, lateinische Einträge, alte Kanzleischriften, Kurrent und Sütterlin. Gerade dafür ist unsere Arbeit gedacht.
Bei alten Pfarrmatriken ist nicht jede Stelle sicher lesbar. Manchmal ist die Tinte verblasst. Manchmal ist der Rand abgeschnitten. Manchmal hat der Pfarrer im Eifer der Liturgie undeutlich geschrieben. Manchmal lassen sich zwei Namen, ein Hausname und ein Familienname nicht eindeutig unterscheiden.
Wir machen daraus keine scheinbare Sicherheit.
Wenn eine Stelle unsicher ist, wird sie gekennzeichnet. Wenn eine Lesung wahrscheinlich, aber nicht endgültig sicher ist, wird das transparent gemacht. Wenn ein Wort nicht lesbar ist, wird es nicht frei erfunden.
So entsteht ein Ergebnis, dem Sie vertrauen können.
Vom ersten Scan bis zum fertigen Dokument. Ohne Hektik, ohne falsche Versprechen, ohne versteckte Komplexität.
Familienforscher, Heimatforscher, Pfarren, Vereine, Diözesanarchive und Menschen, die einen bestimmten Eintrag endlich sicher lesen wollen.
Wir bearbeiten Pfarrmatriken aus allen neun Bundesländern. Tauf-, Trauungs-, Sterbe- und Firmungsbücher der römisch-katholischen, evangelischen und in vielen Fällen auch der altkatholischen sowie israelitischen Matriken werden auf Wunsch berücksichtigt, sofern die Vorlage lesbar ist.
Ja. Wenn Ihr Eintrag auf Matricula Online oder einer anderen öffentlich zugänglichen Plattform liegt, genügt ein Link mit der genauen Stelle. Falls die Bildqualität nicht ausreicht, melden wir uns mit einer ehrlichen Einschätzung zurück.
Oft ja. Wichtig ist, dass die Aufnahme scharf, vollständig und gut belichtet ist. Je besser die Vorlage, desto zuverlässiger kann die Transkription erfolgen.
Ja. Einzelne Taufen, Trauungen, Sterbefälle oder Firmungen sind regelmäßig der Einstiegspunkt. Auch ein einziger schwer lesbarer Eintrag wird mit gleicher Sorgfalt bearbeitet.
Nein. Unsichere Stellen werden nicht erfunden. Sie werden kenntlich gemacht und, falls möglich, mit einer wahrscheinlichen Lesung versehen.
Ja, sofern Schrift und Vorlage dies zulassen. Lateinische Begriffe, kirchliche Formeln und Standesbezeichnungen werden im Zusammenhang geprüft.
Hausnamen, Vulgo-Namen und alte Abkürzungen werden nach Möglichkeit erkannt und nachvollziehbar übertragen. Bei Unsicherheit wird dies offen gekennzeichnet.
Ja. Namen, Daten, Orte, Pfarren, Hausnummern, Eintragsarten und weitere Angaben können auf Wunsch strukturiert in Excel oder CSV ausgegeben werden.
Ja. Neben einer originalnahen Transkription kann eine besser lesbare Fassung erstellt werden. Dabei wird der Sinn des Originals nicht verfälscht.
Senden Sie die Datei, einen Matricula-Link oder eine Beispielseite. Danach wird der Aufwand geprüft und ein nachvollziehbares Angebot erstellt.
Wenn Sie einen Matrikeneintrag aus Ihrer Heimatpfarre nicht sicher lesen können, lassen Sie ihn prüfen. Nicht irgendwann. Nicht irgendwie. Sondern sorgfältig, nachvollziehbar und mit dem Blick für das, was historische Quellen wirklich verlangen.